Spielraum


Spielraum

Spielraum muß zwischen gegenseitig bewegten Maschinenteilen gegeben werden, wenn sonst Klemmungen zu befürchten sind, auch zwischen ruhenden Teilen mit Rücklicht auf Wärmeausdehnungen. – S.a. Meßwerkzeuge.

Da der Spielraum zwanglose Bewegungen zuläßt, daher auch Stöße veranlaßt, beschränkt man ihn möglichst nach Maßgabe der Genauigkeit der Ausführung; z. B. verschwindet er bei Kreuzkopfführungen gegenüber den Führungen an Aufzügen sowie bei sorgfältig geschnittenen Verzahnungen gegenüber unbearbeitet bleibenden Zähnen. Für die Schmiere (an Zapfen) beträgt der Zwischenraum etwa 0,05–0,10 mm. – Ueber Stöße im Kurbelgetriebe als Folge des Zapfenspielraumes s. Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1893, S. 10–14.

Lindner.


http://www.zeno.org/Lueger-1904.