Gratgebinde


Gratgebinde

Gratgebinde, Gebinde eines Walmdaches, in dem sich der Gratsparren befindet.

Mit Vorteil wird dasselbe als Halbgebinde ausgebildet, wobei die sich am Grat treffenden Pfetten in ihrer Eckverbindung eine gute Unterstützung und Versteifung erhalten. In nebenstehendem Werksatzriß ist ein stehender Dachstuhl mit Kehlgebälke und dem Gratsparren dargestellt. AB' C' ist die Umklappung des senkrechten Schnittes A B durch den Gratsparren zur Feststellung der Flucht B' C' des letzteren in der Dachfläche.

Weinbrenner.

Gratgebinde
Gratgebinde

http://www.zeno.org/Lueger-1904.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Gebinde — Gebinde, 1. Holzverbindung zur Versteifung, Unterstützung u. dergl., besonders bei Dächern s.v.w. ein Sparrenpaar mit dem nötigen Verbandholz. Man unterscheidet: 1. Lehrgebinde, das erste Gespärre, das auf der Zulage abgebunden wird und nach dem… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Schuh — Schuh, Vorkehrung zur Verstärkung oder zum Schutz gegen Abnutzung von Bauteilen oder Gebrauchsgegenständen. 1. Ein Ueberlagholz zur Verstärkung von Balken oder Unterzügen bei Hängewerken (s.d., Bd. 4, S. 736, Fig. 11) zur Aufnahme eines starken… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Walm — (Walmseite), Dachfläche, welche über der Schmalseite des Hauses aufsteigt und mit den anstoßenden Dächern Gräte bildet (s. Dach, Bd. 2, S. 489, und Gratgebinde, Bd. 4, S. 617 ff.) …   Lexikon der gesamten Technik

  • Walmsparren — Walmsparren, die zur Walmfläche gehörenden Sparren bezw. Schifter (s. Schiften, Bd. 7, S. 693, und Gratgebinde mit Figur, Bd. 4, S. 617) …   Lexikon der gesamten Technik